Farbwirkungen bei der Zimmergestaltung

Farben beeinflussen unsere Stimmung und unser Wohlbefinden maßgeblich. Normalerweise ist jeder Mensch dazu fähig, einen Farbton einer Emotion zuzuordnen - deshalb finden wir eher selten schwarze Wohnzimmer oder knallrosa Büroräume. Um speziell bei der Eigenheimgestaltung jedem Raum die richtige Nuance zu verleihen, lohnt es, sich etwas ausführlicher mit der Wirkung von Farben zu beschäftigen.

Farben und "Nicht-Farben"

Grundlegend gibt es in der Farbenlehre drei Grundfarben: Gelb, rot und blau. Aus diesen lassen sich alle anderen Farben mischen, wie lila, orange oder grün. Um eine Grund- oder Mischfarbe "abzutönen", das heißt, um sie heller zu machen oder abzudunkeln, wird schwarz und weiß benutzt, auch "unbunte Farben" genannt. Farben und Mischfarben beeinflussen unsere Emotionen, während "Nicht-Farben" neutral wirken.

Wandgestaltung mit Farbe

Einen ausgeglichenen und akzentuierten Raumeindruck erhält man durch die Kombination weiß oder hell abgetönter Farbe mit kräftiger Grund- oder Mischfarbe. Grundlegend sollten nicht-abgetönte Farben nur in geringerem Maß eingesetzt werden, zum Beispiel eine weiße Küche mit frischem Grün im Bereich der Küchenzeile. Neben der richtigen Farbwahl ist es natürlich auch wichtig, die Wandfarbe richtig aufzutragen. Wie Sie dabei ein perfektes Ergebnis erzielen, erfahren Sie auf www.renovieren-einrichten.de.

Farbe und Stimmung

Farben wirken auf uns in verschiedenster Weise aktivierend. Bei den Grundfarben steht rot für Aktivität, Bewegung und Stärke; im Büro eher beunruhigend, bringt sie uns in einem Fitnessraum auf Touren. Gelb wirkt warm, fröhlich und ermunternd. In gelben oder in einem Gelbton gestrichenen Wohnzimmern fällt Kommunikation leichter. Blau wirkt ausgleichend und beruhigend, eignet sich also hervorragend für Arbeitsplätze, an denen wir uns geistig verausgaben müssen. 
Die Wirkung der Mischfarben ergibt sich weitestgehend aus den Wirkungen ihrer Grundfarben. Orange, aus rot und gelb, wirkt freundlich und vitalisierend, grün, aus gelb und blau, löst bei uns ebenfalls gute Laune aus, hält wach und fördert die Konzentration. Lila, weckt wie Rot unsere Lebensgeister, lässt aber durch seine kühlen Blauanteile zu, sich zu fokussieren.

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Farbtönung und Raumgröße

Farbe nimmt auch maßgeblich darauf Einfluss, wie wir einen Raum in seiner Größe und Seitenverhältnissen wahrnehmen. Hier spielt sie Abtönung mit Weiß und Schwarz eine maßgebliche Rolle. Generell wirkt schwarz verkleinernd und weiß vergrößernd. In einem kleinen Raum sollten Farben also stets möglichst hell getönt sein, z.B. ein helles Terracotta in einem kleinen Kinderzimmer oder rein weißer Anstrich mit einer Wand in einer kräftigen Grund- oder Mischfarbe. Ist ein Raum sehr länglich, kann eine Seite am Anfang oder Ende des Raumes mit einem dunklen Rot optisch näher herangezogen werden. Andersherum kann eine weiße Wand in einem sonst farbig gestrichenen Raum diesen verbreitern. Gerade niedrige Decken sollten niemals dunkel gestrichen werden.

Farbe und Funktion des Raumes miteinander abstimmen

Zusammengefasst sollte man bei einer Wohnungsrenovierung also unbedingt auf die Wandgestaltung achten: Bei Farbe als Grundanstrich eines Raumes am besten zu weiß oder zu stark abgetönten Farben greifen. Akzente können in kleinem Maß mit Grund- oder Mischfarben gesetzt werden. Wird die Funktion eines Raumes mit der Wirkung der entsprechenden Farbe abgestimmt, kann dies unsere alltäglichen Tätigkeiten positiv beeinflussen und das Wohlbefinden steigern. Neben der richtigen Farbwahl ist es aber natürlich auch wichtig, sich über eine geeignete Einrichtung der eigenen vier Wände Gedanken zu machen. Tipps dazu finden Sie im Ratgeber-Bereich „Möbel und Wohnen“ von www.markt.de.

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Dieser Artikel behandelt die Themen Farben , Farbgestaltung , Wandgestaltung , Raumgestaltung und Streichen .

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